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Patronat Hl. Herz Jesu

Bereits die Notkirche und somit die gesamte Kirchengemeinde wurde auf Anregung von Pfarrer Joh. Bapt. Barnickel, dem gebürtigen Pressiger aus der Mühlgasse, und durch die Befürwortung der verantwortlichen Männer des Kirchenbauvereins unter das Patronat, die Schutzherrschaft, des „Heiligsten Herzen Jesu“ gestellt. Also unter die Obhut unseres Heilandes, Jesus Christus.

Das Patrozinium, d.h. das zu Ehren des Schutzbefohlenen einer Kirche gefeierte Kirchenfest, auch die Patronatskirchweih genannt, findet am Sonntag, dem 10. Tag nach dem Fronleichnamsfest statt.

Die Gedanken zur Verehrung des Hl. Herzen Jesu offenbarten sich seit dem Tode Christi am Kreuz. Nachdem einer der römischen Soldaten ihm eine Lanze in die Seite stieß, und daraus Blut und Wasser floss, spüren die Christen darin den Gnadensegen der unerschöpflichen Liebe, den Gott uns durch die Hingabe seines Sohnes schenkt.

Seit dem Jahre 1726, ausgehend durch die Erscheinungen der Ordensschwester Margareta Maria Alacoque von Frankreich, gründeten sich innerhalb von 30 Jahren, in vielen europäischen Staaten über 300 Bruderschaften zum Heiligen Herzen Jesu. Der Heilige Vater, Papst Pius VI., ordnete im Jahre 1775 das Fest des Hl. Herzens auf den Freitag der Oktav, am 8. Tag des Fronleichnamsfestes an.

In der ehemaligen Notkirche von 1913 bildete Christus als Herz-Jesu-Statue den Mittelpunkt des Hauptaltares. In der neuen Herz-Jesu-Kirche des Jahres 1956/57 haben wir das Glück, Jesus mit seinem bei der Kreuzigung geöffneten Herzen, als ausdrucksstarkes Mosaikbild vor uns zu haben.

Beim Angelusgebet des Monats Juni 2008 rief Papst Benedikt XVI zur Erneuerung der Herz-Jesu-Frömigkeit auf. Er beschreibt das Herz Jesu als Symbol des christlichen Glaubens.

„Das Herz Jesu sei nicht allein dem Volke, nein auch den Mystikern und Theologen ein besonders wertvolles Symbol des christlichen Glaubens. Das Herz Jesu bringt auf einfache und zuverlässige Weise die frohe Botschaft der Liebe; es fasst in sich das Geheimnis der Menschwerdung und der Erlösung zusammen“.

Weiter betont Papst Benedikt: „Jeder Mensch braucht eine „Mitte“ für sein Leben, eine Quelle der Wahrheit und der Güte, aus der er in der Abfolge verschiedener Situationen und in der Mühe des Alltags schöpfen kann. Beim stillen Innehalten hat es ein jeder von uns nötig, nicht nur den eigenen Herzschlag, sondern das Pochen einer verlässlichen Gegenwart in größerer Tiefe zu verspüren, die mit den Sinnen des Glaubens wahrnehmbar und dennoch weitaus wirklicher ist: Die Gegenwart Christi, des Herzens der Welt“.

So lesen wir es u. a. im L´ OSSERVATORE ROMANO, dem offiziellen Organ des Vatikans, in der Nummer 23 v. 6. Juni 2008.