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Ehrung für 25 Jahre Orgeldienst

Ehrung Michaela Jungkunz
Datum:
Veröffentlicht: 28.4.11
Von:
Hofmann

Michaela Jungkunz wurde für 25 Jahre Kirchenmusikdienst als Organistin in der St. Anna-Kirche in Welitsch gedankt und geehrt. 25 Jahre hat sie die Herzen der Gläubigen mit den Klängen zur Ehre Gottes am Königsinstrument erfreut, sagte Pater Helmut Haagen, der die Ehrung vornahm. Die Musiklehrerin ist ausgezeichnete Organistin und hat schon mit 17 Jahren ihren D-Schein erworben und später an der Universität ihren Abschluss zur Musiklehrererin an der Königin der Instrumente erlangt. Schon mit fünf Jahren nahm sie Klavierunterricht bei Kantor Horst Kaminski in der Christuskirche in Kronach.

„Es war schon immer mein Traum die Orgel zu spielen, doch damals waren die Beine zu kurz, sagt sie lächelnd. Aber mit zwölf Jahren begann ich dann an der Orgel zu spielen und schon bald half ich in Pressig und Welitsch aus. Bei einer Fastenandacht am ersten Fastensonntag begann ich in Welitsch offiziell meine erste kirchliche Feier zu begleiten. Seither habe ich regelmäßig in Pressig und Welitsch ausgeholfen. Meine Schwester Monika ging dann zum Studium weg, da spielte ich regelmäßig.' Seit geraumer Zeit ist sie Hauptschullehrerin im oberbayerischen Obing und nimmt aber gerne Heimatbesuche in Welitsch wahr, um sich immer wieder mal an ihre vertraute Orgel zu setzen. Die Erinnerungen an meine schöne Kindheit hier, werden sofort wach geweckt, wenn ich an der Orgel in der St. Anna-Kirche Platz nehmen kann.

Michaela Jungkunz ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Ihr Herz hängt aber nicht nur an der Musik, sie spielt mehrere Instrumente, sondern mit Leidenschaft widmet sie sich, wenn es geht, auch dem Volkstanz. Außerdem ist sie Mitglied der Sängerrunde Welitsch. Schon von Kindesbeinen an gehört sie der Volkstanzgruppe Welitsch an und tanzt beim Kerbabesuch in ihrer Heimat auch gerne mal im Plan ein Tänzchen. Die Ehren- und Dankurkunde der Erzdiözese Bamberg, in der es unter anderem heißt: „Gott lohne ihr treues Mitwirken zu seiner Ehre und zur Erbauung der Gläubigen in reichem Maße“, überreichte Pater Helmut Haagen mit Dank im Namen der Pfarrgemeinde.