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Gottesdienst der "Etwas anderen Art"

GD der etwas anderen Art
Datum:
Veröffentlicht: 22.4.13
Von:
Hofmann

„Wenn Gott einen Namen hätte, wie würde er lauten?“ Wie sieht Gott eigentlich aus? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Vorbereitungsteam um Gemeindereferentin Kathrin Ritter in einem Gottesdienst der besonderen Art in der Herz-Jesu-Kirche in Pressig. Und der Gottesdienst besonderer Art war gelungen. Viele Anregungen zum Nachdenken wurden vorgebracht, zum Teil auch provokant. Kathrin Ritter dankte Pater Helmut Haagen der Verständnis für diesen eigenartigen Gottesdienst zeigte und sein Einverständnis für eine ziemlich gewagte, eigenwillige Gottesdienstgestaltung, gegeben hat. Er hielt sich im Hintergrund und nur die Wandlung und Kommunion zelebrierte der Pfarradministrator. Unter dem Motto „Gott ist einer von uns“ war auch der musikalischen Gestaltung mit neuem Geistlichen Liedgut durch die Band „Church Music“ aus Neufang viel Freiraum gelassen. Die Band um Wolfgang Wich (Gitarre, Gesang) mit Silke Welsch (Gesang) und Ute Walter (Gesang und Gitarre) überzeugte mit einfühlsamen Melodien und Gesängen.

In provokativer Darstellung versuchte das Vorbereitungsteam einige Gottesbilder zu transferieren, wie sich manche Menschen Gott vorstellen. Wie dürfen wir uns Gott vorstellen? Als Polizist und Gesetzeshüter, als Nothelfer mit Erste- Hilfe- Koffer, als Sündenbock oder als Gute-Mann-Gott nach der Mentalität, Papa wird’s schon richten? Nein, gaben die Akteure die Antwort, „Gott kann nicht so sein!“ Wie sieht Gott dann aus? In der Bibel gibt es ganz viele verschiedene Gottesbilder. Welche haben Recht, welches Bild stimmt? Des Rätsels Lösung liegt in Jesus. Menschen müssen auf Jesus schauen um Gott zu Gesicht zu bekommen. Jesus Christus ist das eigentlich sehenswerte Bild was wir vor uns sehen sollten, wenn wir Gott sehen wollen. Doch wie würde Gott ausschauen, wenn er ein Gesicht hätte? Diese Frage gaben die Gottesdienstgestalter den Gläubigen mit auf den Weg zum Nachdenken.

Und als Erinnerung und Hilfe zum Nachdenken gab es einen Buntstift mit nach Hause. So vielfältig wie die Farben der Buntstifte ist Gott und deshalb kann auch jeder sein eigenes Bild von Gott malen und die Eindrücke dieses etwas anderen Gottesdienstes als Anregung für das Gottesbild mitnehmen, denn Gott ist eben viel mehr anders als unsere Vorstellung es inspirieren kann. Gemeindereferentin Kathrin Ritter hatte mit ihrem Team sehr sorgfältig den Gottesdienst vorbereitet und dazu auch provokative Utensilien zur Veranschaulichung mit zum Altar gebracht. Obwohl die Thematik sehr schwierig war, gelang es durch sinnbildliche Darstellungen den Gottesdienst wehr bewegt und abwechslungsreich wie kurzweilig zu gestalten.

GD der etwas anderen Art
GD der etwas anderen Art