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Jakob Müller aus Pressig wird zum Lichterboten für das Friedenslicht aus Bethlehem

Übergabe Friedenslicht 2020
Datum:
Veröffentlicht: 17.12.20
Von:
Michael Trebes

Seit mittlerweile über 25 Jahren tun sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt zusammen, um die Friedenslichtaktion zu organisieren. So wurde auch in diesem Jahr die Flamme in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem entzündet und mit der Botschaft „Frieden überwindet Grenzen“ in die ganze Welt geschickt. Nach etwa 3.000 Kilometern erreichte das Licht aus Bethlehem am 3. Adventssonntag auch Kronach. Jakob Müller hatte die große Ehre als Kommunionkind aus Pressig das Licht aus Bethlehem vom Kronacher Pfarrer Thomas Teuchgräber entgegenzunehmen und es gemeinsam mit seiner Schwester Magdalena nach Pressig in den Friedenslichtgottesdienst zu bringen. Der Gottesdienst in Pressig wurde zum Thema „Frieden überwindet Grenzen“ von den Pressiger Ministrantinnen und Ministranten mitgestaltet. Das diesjährige Thema weißt auf die Mauern und Grenzen zwischen Menschen, Religionen und Ländern hin, die es zu überwinden gilt. Das Friedenslicht hat auf seinem langen Weg bereits viele Mauern und Grenzen überwunden. Dieses Licht verbindet so Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Mit dem Friedenslicht wollen wir unsere christliche Überzeugung weitertragen, dass wir gemeinsam jegliche Grenzen überwinden können. Mit dem Friedenslicht hoffen wir, dass die Mauern, die es in uns, in den Nachbarschaften, in unserem Land und auf der ganzen Welt gibt, eingerissen werden.

Das Friedenslicht von Bethlehem brennt mittlerweile in vielen Kirchen des Frankenwaldes. Gerne können sie dieses Licht mit nach Hause nehmen und so die Friedensbotschaft dieses Lichtes in ihrer Familie und bei ihnen Zuhause zum leuchten bringen.