Konzert Musikverein Pressig und SPIRIT VOICES

Reinerlös für MISEREOR - für das Projekt „Liebe statt Love“
Was den Besuchern des Benefiz-Weihnachtskonzertes von Musikverein Pressig und dem Chor „SPIRIT Voices“ dargeboten wurde, war mehr als ein unter die Haut gehendes Klangerlebnis. Die Zuhörer waren begeistert von dem harmonischen Zusammenspiel der Instrumentalisten und der fantastischen Ausdrucksstärke brillanter Singstimmen und konnten sich mit spontanem Beifall oftmals nicht zurückhalten. Schon der Besucherandrang vor dem Konzert zeigte, dass sich beide Klangkörper, dank ihrer qualitativen musikalischen Leistungen in der Vergangenheit einen guten Namen machten und somit auf eine große Fangemeinde im Frankenwald bauen können.
Sicher wurde es vielen der Musiker und Sänger vom Musikverein Pressig und dem Chor „SPIRIT Voices“ erst im Nachhinein bewusst, wie vortrefflich sie mit der Hymne „Grandioso“ zur Eröffnung ihres Konzerts das gesamte Programm und die großartige Stimmung in diesem einzigen Stück schon zutreffend vorweggenommen hatten. „Die Hymne ist Ausdruck hoher Begeisterung und kennt keine formalen Regelmäßigkeiten“. Und genau dies demonstrierten die zwischen 60 und 70 Sänger und Instrumentalisten in ihrem fulminanten Feuerwerk an kontrastreichen Melodien und Liedern mit abwechselnd besinnlich, geistlichen Liedern bis zu schwungvollen Temperamentsausbrüchen flotter Märsche und moderner Rhythmen, die das Publikum zum Mitklatschen bewegten. Mit besinnlichen Worten führte Martin Förtsch durch das stark emotional geprägte Programm.
Ob ein Medley der „Golden Hits“ von James Last, die „Erinnerung an Zirkus Renz“ mit herausragendem Xylophon-Solo des 21-jährigen Martin Rossbach des Musikvereins Pressig oder die unter die Haut gehenden und Gänsehautgefühl hervorrufenden Titel vom Chor „SPIRIT Voices“ „Fly with me“ mit Solo von Monika Urban oder das ergreifende „Wie ein Licht in dir geborgen“ mit Solo-Querflötistin Lena Mahr oder „Lieder die wir lieben“ (aus dem Film: Wie im Himmel), getextet von Georg Kestel und Diana Löffler und Sologesang von Diana Löffler, alles waren atemberaubende Vorträge während denen die Zuhörer ergriffen waren und sich in andächtige Stille verzaubern ließen aus der heraus sie dann spontan mit lautem und lang anhaltenden Beifall ihre Begeisterung zum Ausdruck brachten.
Die beiden Konzert-Initiatoren, Georg Kestel (Leiter „SPIRIT Voices“) und Daniel Langer (Leiter Musikverein Pressig) haben in monatelangen Proben hohe Anforderungen an ihre Akteure gestellt und nicht nur den Schritt eines gemeinsamen Konzertes gewagt, sondern auch musikalisch neue Akzente gesetzt und das gesamte Kaleidoskop musikalischer und gesanglicher Klangvielfalt ausgenutzt. Um Chor und Orchester in Einklang zu bringen wurden einige Stücke von ihnen bearbeitet. So wurde zum Beispiel „My heart will go on“ (aus Titanic), für die beiden Solosängerinnen Diana Ferenz und Diana Löffler von Daniel Langer arrangiert oder die beiden Weihnachtsklassiker „Do they know it´s christmas“ und „Happy Xmas“ wurden von Daniel Langer und Georg Kestel jeweils für Orchester und Chor bearbeitet und einstudiert. „Adventszeit ist die Zeit der Hoffnung und der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu. Daher haben wir neben besinnlichen, auch bewusst frohe, stimmungsvolle Melodien und Lieder mit freudvollem Ausdruck gewählt“, informierte Martin Förtsch. Und das Fazit der beiden nach dem Konzert freudestrahlenden Initiatoren: „Das war musikalisch sehr hochkarätig und qualitativ höchstes Niveau, wurde mir schon in der Pause von sachverständigen Musikkollegen aus den Zuhörerreihen bestätigt. Ich bin selten mit etwas zufrieden, aber diesmal kann ich voller Stolz von meinen Jungs und Mädels behaupten, das war Spitzenklasse!“ Sagte Daniel Langer. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, erklärte Georg Kestel, ergänzte dann aber gleich, dass er sich aufgrund dieser Resonanz weitere derartige Events in zwei bis drei Jahren wieder vorstellen könne. „Alle meine Sängerinnen und Sänger waren voller Begeisterung über dieses gelungene Konzert. Die Andacht und die Begeisterung der Besucher haben natürlich auch Eindruck im Chor hinterlassen. Dabei gewesen zu sein, in einer Gemeinschaft die etwas zustande brachte, was die Zuhörer berührte und begeisterte, noch dazu mit dem Wissen, damit etwas Gutes zu tun und notleidende Menschen zu unterstützen, das machte meine Mädels und Jungs glücklich“, sagte Kestel. Ein besonders erfreulicher Aspekt ist es für die Initiatoren auch, mit der neunjährigen Sängerin Sanna Wenzel und den beiden zwölfjährigen Mädchen Natascha Lang (Querflöte) und Lena Schneider (Klarinette) ganz junge Leute für diese Aufgabe begeistert zu haben.
Der Reinerlös aus freiwilligen Spenden wird dem katholischen Hilfswerk MISEREOR für das Projekt „Liebe statt Love“ zur Verfügung gestellt, weil der Chor SPIRIT Voices schon seit vielen Jahren das Hilfswerk in diesem Projekt unterstützt, schloss sich der Musikverein Pressig spontan an.



