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Kreuzweg der Vorschüler im Kindergarten Pressig

Kinderkreuzweg Kiga 2011
Datum:
Veröffentlicht: 16.5.11
Von:
Michael Trebes

„Jesus geht mit uns einen schweren Weg“

Die Vorschüler des Pressiger Kindergartens erlebten mit Gemeindereferentin Kathrin Ritter einen sinnhaften Kinderkreuzweg, der sowohl die Kinder als auch ihre Erzieherinnen Ulla Übelacker und Melanie Rubsch ansprach. Mit Gesängen, durch Körperübungen und einem Bodenbild wurde der kindgerechte Kreuzweg veranschaulicht.

Kreuzwege sind die Darstellung des Leidensweges Jesu. In der Regel beginnen sie mit der Verurteilung durch Pilatus und enden mit der Grablegung/bzw. mit der Auferstehung.

Es stellt sich – natürlich – die Frage, ob der Kreuzweg Jesu, seine Leidensgeschichte ein Thema für Kinder ist.

Zugegeben, der Kreuzweg ist kein einfacher Weg. Doch Kinder kennen Leid. Sie machen selbst leidvolle Erfahrungen oder erleben sie bei anderen mit. Sie hören und sehen in den Medien vom Leid anderer. Gewalt, Neid, Hass, Verrat, Verleugnung, Einsamkeit – das sind Themen aus dem Kinderalltag.


Die Vorschüler des Pressiger Kindergartens erlebten mit Gemeindereferentin Kathrin Ritter einen sinnhaften Kinderkreuzweg, der sowohl die Kinder als auch ihre Erzieherinnen Ulla Übelacker und Melanie Rubsch ansprach.

Mit Gesängen, durch Körperübungen und einem Bodenbild wurde der kindgerechte Kreuzweg veranschaulicht.

Nach einem Rückblick auf Palmsonntag und Gründonnerstag begann der Kinderkreuzweg mit der Station „Die Hände in Unschuld“ waschen – die Geste Pilatus. Nach der biblischen Erzählung wurde über die Hände der Kinder Wasser gegossen, dabei konnte sich jeder Vorschüler überlegen, wann er selbst schon einmal Falsches über andere erzählt hat, d.h. falsch geurteilt hat. Während des gesamten Kreuzweges wurde neben der biblischen Erzählung viel mit Symbolen gearbeitet und auch immer der Bezug zum Alltag der Kindern, zu uns heute hergestellt: Was jeder von uns erleben kann.

Des Weiteren wurde deutlich, dass Jesus seinen Kreuzweg für uns Menschen gegangen ist. Ein besonderes Anliegen war es, den Kindern mitzugeben, dass Leid und Grausamkeit nicht das Letzte ist, dass der Kreuzweg Jesu nicht im Tod, sondern in der Auferstehung endet!

Nach einem Segensgebet durch GR Kathrin Ritter und einem gemeinsamen Vater Unser endete der Kinderkreuzweg.