Lesung durch Franken-Krimi-Autor Helmut Vorndran
„Lebkuchen macht dick, Vorndran macht Spaß“, brachte Kirchenpfleger Klaus Herbst das Fazit der Lesung von Helmut Vorndran, den Franken-Krimi Autor, genau auf den Punkt. Es war nämlich mehr als eine Lesung, es war spaßig und kurzweilig, was Vorndran aus seiner angekündigten, so genannten Lesung, machte.
Die Kirchenverwaltung auf deren Initiative der Autor engagiert wurde, zeigte sich glücklich über diesen gelungenen Abend im Jugendheim. Schon nach wenigen Minuten war die sonst bei Bücher-Lesungen zu spürende Anspannung weg und es entwickelte sich ein mehr lustiger unterhaltsamer Abend, dank des kabarettistischen Könnens des Krimi-Autors, der sich auch gleich zu seiner fränkischen Heimat bekennt und auch in der Sprache gar nicht versucht, den Dialekt zu meiden. Waren schon die Ausschnitte aus dem neuen Buch „Drei Eichen“ recht abwechslungsreich dargestellt, wurden die Besucher nach der Pause, von einem, mit hintergründigen Humor beseelten Autor, noch fröhlicher gestimmt. Ganz entgegen dem Ernst, des fast schon makabren Titels der Lesung, „Tot durch Franken“, holte der Krimi-Autor immer wieder Anekdoten und lustige Geschichten hervor, die dem Zuhörer große Aufmerksamkeit entlockten. Alle seine Krimi- Figuren entstammen dem realen Leben, nur Funktionen und Geschlecht werden manchmal geändert, ansonsten sind die Typen mit meiner eigenen Erfahrung authentisch, erzählt er schmunzelnd.
Bürgermeister Hans Pietz bekennt, er kennt alle Bücher von Helmut Vorndran, aber so eine spannende und spaßige Lesung zugleich, habe er nicht erwartet. Es war ein schöner Abend, wenn das mancher gewusst hätte, wäre sicher der Saal brechend voll gewesen, meinte Pietz und regte zugleich an, Kirchenpfleger Klaus Herbst und die Kirchenverwaltung, auf deren Einladung und Initiative die Lesung zustande kam, mögen ihre Fühler ausstrecken und bald wieder einmal so einen Abend initiieren. Wenn sich das bei den Leuten herumspricht, wie locker und lustig so ein Abend mit kabarettistischer Qualität abläuft, dann wird es immer großes Publikum im Jugendheim Pressig geben, so eine Lesung macht Lust nach mehr, ist Bürgermeister Pietz überzeugt.