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Liebe Mitglieder unserer Gemeinden,
 liebe Schwestern und Brüder,

Carpe diem
Datum:
Veröffentlicht: 30.7.19
Von:
Detlef Pötzl
in einem schönen Lied heißt es „Meine Zeit steht in Deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.“ Ruhe und Gelassenheit, Kraft und Stärke dürfen wir von unserem Gott erwarten.

Liebe Mitglieder unserer Gemeinden,

liebe Schwestern und Brüder,

in einem schönen Lied heißt es „Meine Zeit steht in Deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.“ Ruhe und Gelassenheit, Kraft und Stärke dürfen wir von unserem Gott erwarten. Im August fahren viele in Urlaub und genießen ein paar ruhige Tage. Es ist sicher gut, mal dem Alltag zu entfliehen und neue Kraft zu tanken. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich, dass das Schuljahr geschafft ist und dass eine weiterer Abschnitt der Ausbildung gut beendet werden konnte. Allen, die sich ein bisschen freie Zeit verdient haben und allen, die sich eine Auszeit gönnen, wünschen wir eine erholsame Zeit, die uns geschenkt wird und die wir nutzen dürfen.

Carpe Diem! Nutze die Zeit! So steht es auf dem Titelbild unserer Gottesdienstordnung. Im Buch Kohelet – im Alten Testament – werden wir daran erinnert, dass „alles seine Zeit hat“. Als Christen leben wir nicht nur in den Tag hinein. Jeder Tag hat seine eigenen Herausforderungen, Chancen und Potentiale, um die Welt ein Stück weit besser zu machen als wir sie vorgefunden haben. Letzten Endes sollen wir immer „suchen“ und „fragen“, damit wir die Botschaft Jesu besser verstehen, sie „ins Heute“ übersetzen können und überzeugend nach unserem Glauben leben. Ich wünsche uns, dass uns dies immer wieder neu gelingt.

In den Monaten Juni und Juli hat Father John Bosco Nnyanzi aus Uganda im Pfarrhaus Rothenkirchen gewohnt, Gottesdienste in unseren Gemeinden gefeiert und viel über sich und die christlichen Gemeinden in Uganda erzählt. Ganz herzlich danken wir für seinen Dienst. Für den weiteren Lebensweg wünschen wir alles Gute und Gottes Segen. Vielleicht sehen wir uns ja in den kommenden Jahren einmal wieder. Zum 1. August begrüßen wir Father Noby Ponpanal, der derzeit in Rom lebt und für einen Monat die Krankheitsvertretung für Pater Helmut Haagen OMI übernimmt. Wir wünschen ihm eine erfahrungsreiche und gesegnete Zeit im Oberen Frankenwald und danken schon jetzt für seinen Einsatz.

Zum 1. September 2019 wird Erzbischof Dr. Ludwig Schick unseren neuen „Kath. Seelsorgebereich Frankenwald“ errichten, der von Welitsch bis Wallenfels reichen und 28 Gemeinden umfassen wird. Die Priester und pastoralen Mitarbeiter sollen enger zusammenarbeiten, sich unterstützen und gegenseitig vertreten. Gleichzeitig wollen wir alles daran setzen, dass unser kirchliches Leben in jeder Gemeinde lebendig bleibt. „Die Kirche soll im Dorf bleiben.“ Dazu brauchen wir weiterhin das hohe ehrenamtliche Engagement unserer Gläubigen und eine tiefe Sehnsucht nach der Begegnung mit unserem Gott, der sich immer wieder neu finden lässt und der uns zur Einheit aufruft. Paulus schreibt: „Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“ (1 Kor 13,13) Daran wollen wir uns halten.

Im Namen von Pater Helmut Haagen OMI, Pastoralreferent Hans Löffler und Gemeindereferent Andreas Roderer wünsche ich Ihnen eine gesegnete Zeit, Freude, Zufriedenheit und Gottes Segen.

Ihr Pfarrer Detlef Pötzl