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Pfarrwallfahrt Trier

Pfarrwallfahrt Gruppenbild Trier
Datum:
Veröffentlicht: 12.9.15
Von:
Michael Trebes

Die Wallfahrer der Herz- Jesu Pfarrei Pressig sind von einer Bus- Pilgerfahrt nach Trier und an die Mosel begeistert. Nicht nur die schöne Landschaft an der Mosel, sondern auch die Sehenswürdigkeiten an kulturhistorischen Gebäuden beeindrukcten die 50 Wallfahrer aus dem Seelsorgebereich Pressig- Rothenkirchen- Posseck sowie aus dem Landkreis Kronach. Unter Reiseleitung von Pater Helmut Haagen OMI waren sie vier Tage auf dieser bemerkenswerten Pilgerreise mit Gebeten und Gesängen unterwegs.

Der erste Reisetag führte zur schönen Burg Eltz. Den älteren Wallfahrern war das Bild dieser Burg noch von der Rückseite des 500 D- Mark Scheines bekannt, die diese Burg zierte. Im Großherzogtum Luxemburg besichtigte man die Hauptstadt und dessen historische Altstadt sowie das Europaviertel mit den Bauten der Finanzwelt und dem Regierungsviertel. In Echternach, ebenfalls im Großherzogtum Luxemburg feierte man in der Basilika am Grab des Heiligen Willbrord, dem Apostel der Friesen, einen Gottesdienst, den Pater Haagen zelebrierte. Echternach liegt in der kleinen Luxemburger Schweiz und zählt wegen seiner alljährlichen Springprozession zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO. Am Abend des zweiten Tages wurde Einkehr im Trierer Weingut „Thiergarten“ gehalten. Der dritte Tag gehörte der 2000- jährigen Römerstadt Trier mit ihren zahlreichen römischen Baudenkmälern, dem Dom und der Liebfrauenkirche, die allesamt ebenfalls zum UNESCO- Weltkulturerbe zählen. Besondere Nostalgie kam auf, als man die Bimmelbahn zur Stadtrundfahrt benutzte, es tat auch den Füßen gut. An Bord eines Moselschiffes konnte man am Abend die „Mosel in Flammen“ erleben. Zahlreiche Lichter und Feuerwerke wurden an den Ufern des Flusses entlang entzündet. Dieses Lichtschauspiel faszinierte die Frankenwälder. Über Koblenz, dem Deutschen Eck am Rhein, trat man die Heimreise an. Zuvor hatte man noch den Reisesegen am Grab des Apostels Mattias in Trier abgeholt. Natürlich wurde nochmals Boxenstopp in der Drosselgasse in Rüdesheim eingelegt.

Pater Haagen dankte für die bequeme und ruhige Fahrt durch das Busunternehmen Schirmer und den Wallfahrern für ihre Disziplin bei den vielen Reistopps und Besichtigungen. Gesund und Wohlbehalten kamen alle wieder in ihrem Heimatort im Frankenwald an.