Pfarrwallfahrt nach Maria Vesperbild

Ein Bus mit mehr als 50 Christen aus den Orten Pressig, Welitsch, Eila, Rothenkirchen, Förtschendorf, und den Nachbarorten Neukenroth, Stockheim, Haßlach bei Kronach und der Stadt Kronach, aus Friesen, Dörfles, Lahm, Hesselbach, Wilhelmsthal, Windheim, Hirschfeld und aus Oberlangenstadt nahmen an einer eintägigen Pilgerreise nach Maria Vesperbild teil. Unter der gebetsmäßigen Leitung des Wallfahrt-Organisators Karl-Heinz Georg Löffler erlebten die Teilnehmer einen beeindruckenden und auch wettermäßig wunderbaren Tag in Ziemetshausen (unweit von Augsburg im Landkreis Günzburg), wo sich die Wallfahrtskirche „Maria Vesperbild“ und die Mariengrotte befinden.
Die Anreise erfolgte bereits um 04.15 Uhr ab Welitsch bzw. um 04.30 Uhr ab Pressig und führte über die A 73, A 9 und A 8, nach Maria Vesperbild in der Gemeinde Ziemetshausen, wobei pünktlich um 06.00 Uhr der Engel des Herren gebetet wurde und sehr viele Marienlieder von den Pilgern gesungen wurden. Um 07.30 Uhr auf dem Parkplatz der Raststätte Köstinger Forst konnten sich die Wallfahrer bei einem reichhaltigen Frühstück stärken, das von Karl-Heinz Löffler und seinen Helferinnen kredenzt wurde und im Fahrtpreis mit inbegriffen war.
Wohl gestärkt setzten die Pilger betend und Marienlieder singend ihre Fahrt nach Maria Vesperbild fort, wo man pünktlich gegen 10.00 Uhr ankam. Nach kurzer Pause begann um 10.15 Uhr das Pilgeramts-Messe mit Krankensegen und der Aussetzung des Allerheiligsten durch Pater Gerhard Löffler zusammen mit den Ministranten Karl-Heinz Georg Löffler und Josef Bonik.
In seiner beeindruckenden Predigt ging Pater Gerhard Löffler auf dem Zusammenhalt der Christen untereinander, auf den persönlichen Glauben, auf den sich das Christentum begründet, auf die Erfahrung der älteren Menschen u. deren festen Glauben, auf die Bedeutung des Evangeliums u. des Rosenkranzes ein.
Pater Gerhard Löffler brachte seine Freude zum Ausdruck, dass die Wallfahrer aus Pressig, Welitsch, Eila, Rothenkirchen, Förtschendorf, Windheim, Hirschfeld, Lahm, Hesselbach, Wilhelmsthal, Stockheim, Neukenroth, Haßlach bei Kronach, aus Kronach, Friesen, Dörfles und aus Oberlangenstadt ähnlich wie die Mammutbäume im Glauben fest zusammenhalten. Woraus sich ergäbe, „dass Glaubende zusammenhalten, miteinander verbunden sind und mit- und füreinander beten und miteinander durch Dick und Dünn gehen“.
Er gab zu verstehen, dass selbst der beste Papst, die besten Bischöfe und die besten Pfarrer den persönlichen Glauben nicht ersetzen könnten. „Denn ohne den persönlichen Glauben gibt es kein Christentum mehr, kein Gebet mehr und damit kein Gespräch mit Gott“, zog Pater Löffler als Resümée. Auch gab er zu verstehen, „dass ältere Menschen keine Leute von vorgestern sind, denn sie haben – was jüngere Menschen noch nicht haben können – Erfahrung und einen festen Glauben, der stets die Richtschnur auch bei Hoffnungslosig-keit für die alten Menschen gewesen ist“.
„Ihr könnt nur dann im wahren Glauben bleiben, wenn Ihr eure Zustimmung zu allem gebt, was das Evangelium Jesu sagt: Lebt es wörtlich: Seid lebendige Evangelien, dann wird sich der Plan des Vaters erfüllen und das Liebesfeuer des Heiligen Geistes wird die Erde reinigen“, sagte Pater Löffler, „denn je heiliger der Glaube den Menschen ist, desto mehr Respekt wird ihm gewährt“. „Bitte haben wir Vertrauen zu unserer himmlischen Gottesmutter und beten wir den Rosenkranz, denn was sie versprochen hat, das hält sie auch. Amen“, waren die Schlussworte von Pater Gerhard Löffler in seiner beeindruckenden Predigt, die uns als Christen zum Nachdenken über unseren Glauben bewegen und anregen sollte.
Um 12.00 Uhr konnten die Pilger ins nahe gelegene Gasthaus Geyer zum Mittagessen einkehren. Gegen 14.00 Uhr nahmen die Wallfahrer bei herrlichem Sonnenschein an der über mehrere Stationen führenden Prozession zur Mariengrotte teil, wo Pater Gerhard Löffler an der Mariengrotte Fürbitten für alle Wallfahrer hielt und die Pilger ein Marienlied sangen. Nach dem Schlusssegen für die Pilger durch Pater Gerhard Löffler hatten die Wallfahrer noch genügend Zeit zum Fotografieren an der Mariengrotte mit dem herrlichen Blumenteppich.
Um 15.00 Uhr hielt Pater Gerhard Löffler im Pilgerheim einen beeindruckten Vortrag über den christlichen Glauben in unserer heutigen Zeit, der sich teilweise auf die Pilgermesse bezog. Pater Löffler überreichte anschließend allen teilnehmenden Wallfahrer eine Kerze mit dem Bild vom „Unbefleckten Herzens Mariens aus Fátima“.
Gegen 15.45 konnten die Pilger zum Kaffeetrinken in Gasthaus Geyer einkehren und anschließend im Andenken-Laden ein religiöses Souvenir mit bleibender Erinnerung erwerben. Auch war Zeit für viele, schöne Fotografien in der Wallfahrts-Kirche „Maria Vesperbild“.
Um 17.00 Uhr machten sich die Wallfahrer mit Bus wieder auf dem Heimweg, wobei Pater Gerhard Löffler sich bei jedem einzelnen Pilger persönlich verabschiedete und auch seinen Segen für eine gute Heimfahrt spendete.
Gegen 19.30 Uhr machten die Pilger auf dem Parkplatz der Raststätte Feucht nochmals bei Kaffee und Kuchen Rast. Gestärkt setzten die Wallfahrer betend u. singend um 20.00 Uhr die Fahrt fort. Um 21.00 Uhr wurde nochmals der Engel des Herren gebetet. Um 22.00 Uhr endete die Wallfahrt in Pressig u. um 22.10 Uhr in Welitsch.
Wallfahrt-Organisator Karl-Heinz Georg Löffler dankte - in der Heimat gesund und unfallfrei angekommen - dem Busfahrer Walter vom Busunternehmen Röttgen für die umsichtige und unfallfreie Fahrt.
