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Pontifikalamt zum 100-jährigen Jubiläum

Pontifikalamt 27. Oktober 2013
Datum:
Veröffentlicht: 28.10.13
Von:
Karl-Heinz Hofmann

Herz-Jesu Pressig

Erzbischof Ludwig Schick wurde zum 100. Jubiläum der Kirchengemeinde Herz-Jesu Pressig ein bemerkenswerter Empfang bereitet. In herzlicher und stimmungsvoller Atmosphäre faszinierten Kirchenchor, die Eisenbahnsinggruppe „Frohsinn“ und die Kinder der Volkstanzgruppe Welitsch im Jugendheim mit Gesang, Musik und Brauchtumstänzen den katholischen Oberhirten, der immer wieder spontan Applaus klatschte und es war ihn anzumerken, dass Freude und Frohsinn ihn gepackt hatten. Dem Festgottesdienst ging eine Kirchenparade unter Begleitung des Musikvereins Pressig voran. Mit einem Pontifikalamt, durch Erzbischof Ludwig Schick, klangen die offiziellen Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Herz- Jesu-Kirchengemeinde in Pressig, aus.

Die Herz- Jesu-Pfarrei freute sich über den hohen Besuch des Oberhirten aus dem Erzbistum Bamberg zum Abschluss ihrer Jubiläumsfeiern. Als Konzelebranten wirkte Pater Helmut Haagen und Diakon Alfred Trebes beim Festgottesdienst mit. Nach Pfarradministrator Pater Helmut Haagen begrüßten die Kinder des Herz- Jesu- Kindergartens Pressig dem Pontifex im Bistum Bamberg und schenkten diesen einen selbst gebastelten Engel. „Die Kinder sind der Schatz der Kirchengemeinde“ sagte der Erzbischof in Dankbarkeit. Der Mitautor der Kirchenchronik, Michael Trebes, überreichte eine von heimischen Künstlern erstellte Skulptur des Patroziniums Herz-Jesu, welche aus Stein, Holz und Glas konstruiert wurde und dazu eine Kirchenchronik, die er und Georg Dinkel verfasst haben. Die Eisenbahnsinggruppe „Frohsinn“ und der Kirchenchor Pressig gestalteten den Festgottesdienst gesanglich, an der Orgel begleitete Karl-Heinz Löffler die ergreifende Eucharistiefeier. Im Jahre 1913 wurde eine erste Notkirche, von der damals jung gegründeten, katholischen Herz-Jesu-Kirchengemeinde, erbaut, deren Einweihung vor 100 Jahren, man mit diesem Festgottesdienst besonders in besonders würdiger Weise gedachte.

Erzbischof Schick nannte in seiner Festpredigt „die Pfarrei und Kirche als Ort und Schule für das Gebet, des Glaubens und der Gemeinschaft der Herzensbildung, dies sind drei bedeutsame Säulen für Pfarrei und Kirche“, sagte der Oberhirte und forderte dazu auf, Gebet, Glauben und Gemeinschaft zu leben. Von der Pfarrei und Kirche ging schon viel Segen aus und er freute sich über die große Teilnahme an der Kirchenparade von örtlichen Vereinen, was auf eine gute Gemeinschaft hinweise. Er gratulierte zum Jubiläum der Kirchengemeinde Herz-Jesu Pressig und meinte, dass ein Jubiläum kein Requiem sei, sondern ein Fest der Freude und des Aufbruchs. Die Kindererzieherin Irene Kopp fand die Passagen über Denken und Danken in der Predigt als sehr bemerkenswert und dass der Bischof das Gebet und die Gemeinschaft in den Vordergrund stellte. „Das egoistische Denken isoliert, der Wir-Gedanke ist dagegen ein Segen für die Gemeinschaft“, habe er gesagt und das hat mir sehr gefallen, sagte Kopp. Michael Trebes gefiel besonders an der Festpredigt des Bischofs, dass er manche Aussagen für Kinder interpretierte und immer wieder den Blickkontakt auch zu den zahlreich anwesenden Kindern suchte.

Genau die Kinder, bereiteten den Oberhirten anschließend im Jugendheim und auf dem Weg dorthin einen fantastischen Empfang und ließen sich mit Bildern und Gebettexten vom Erzbischof beschenken. Dieser war außerordentlich freundlich und hatte großen Spaß an den Gesprächen mit den Kindern, wie auch mit den Gläubigen, für die er sich sehr viel Zeit nahm und durch seine Ausstrahlung bewegte er die Herzen der Pressiger. Dem Männerchor der Eisenbahnsinggruppe verriet Schick zum Beispiel, dass er selbst mal Chorsänger im zweiten Tenor gewesen ist und reihte sich auch gern unter die Sangesbrüder ein. Dieser Besuch hatte es wirklich in sich, sagte ein zufriedener Pfarrgemeinderatsvorsitzender Wolfgang Wachter. Das war ein großer Tag für die gesamte Pfarrei, war sein begeistertes Fazit.

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