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Marienkapelle

Ein beliebter Ort dieses Gotteshauses ist seit vielen Jahren, gleich eingangs hinten links, die Marienkapelle. Früher wurde sie als Taufkapelle genutzt - heute bietet sie vielen Gläubigen einen Ort des Bittens und Erflehens.

Die Muttergottesstatue mit Christus auf dem Arm ist eine Nachbildung einer Madonna von Tilmann Riemenschneider, dem großen fränkischen Meister. Anlässlich dessen 450. Todestags, wurde von Bildhauer Lothar Bühner aus Bad Neustadt, das Original kopiert. Die Kirchenverwaltung, unter Erzbischöfl. Geistl. Rat Pfarrer Hans Endres, konnte dieses Werk im Jahre 1982 erwerben. - Dass es hier in Pressig steht, ist einem damaligen Kirchenrat zu verdanken, der diese wertvolle Arbeit bei der Ausstrahlung einer Fernsehsendung des Bayerischen Rundfunks entdeckt hatte.

Weiterhin ist in dieser Marienkapelle eine Gedenktafel aus Stein, die dem Erbauer dieses Gotteshauses, Geistlichen Rat Pfarrer Georg Bank aus Oberhaid b. Bamberg, zum 25-jährigen Jubiläum dieser Kirche gewidmet wurde. Das Missionskreuz aus dem Jahre 1959 gibt diesem Ort den endgültigen Sinn des Verweilens. Seit dem Jahr 2008 wird das Kreuz bei der Karfreitagsliturgie am Hauptaltar zur Verehrung durch das gläubige Volk aufgestellt.

Buntglasscheiben

Ein weiterer Höhepunkt beim Verweilen in der Kapelle sind die herrlichen Bunt- bzw. Mosaikglasscheiben, gefertigt von der Firma Glas Design Künzel aus Bad Windsheim, die in eindrucksvoller Weise Begebenheiten aus dem Leben Jesu darstellen.

Der aufmerksame Betrachter und Kenner der biblischen Geschichte wird sich schon fragen, welches Gleichnis Jesu, das sich auf den Feigenbaum bezieht, hier versinnbildlicht ist. - Die Antwort ist: Es sind zwei Bibelstellen miteinander verknüpft.

Die beiden inneren Buntglasfenster zeigen jeweils Jesu und eine Person in einem Feigenbaum. Nachdem Pfarrer Bank mehrfach und gerne seine Predigten vom "Zöllner" sprach, handelt es sich mit aller Warscheinlichkeit um das Gleichnis: "Jesu begegnet Zachäus" (Lk 19, 1-10). Der reiche Oberzöllner bestieg, um Jesu zu sehen, einen wilden Feigenbaum. Jesu aber, der ihn erkannte rief ihm zu: "Zachäus steige schnell herab; denn heute muss ich in deinem Hause bleiben".

In den beiden äußeren Buntglasfenstern allerdings, rief Nathael, der sich ebenfalls in einem Feigenbaum versteckte und ein Freund des Jüngers Philippus war, Jesu zu: "Meister, du bist der Sohn Gottes" (links) - "Du bist der König von Israel" (rechts) - (Joh 1,49)